... mit Florian Schwarz auf Spurensuche in der DDR-Kunst
Florian Schwarz ist Sammler und Initiator des Instagram-Kanals Unboxing DDR | Kunstsammlung SWRZ Collection, auf dem er neu erworbene Werke ostdeutscher Kunst auspackt, einordnet und diskutiert – oft im Dialog mit anderen Stimmen aus der Kunstwelt. In dieser Folge spricht er mit Johann König darüber, wie sich Kunst in der DDR kunsthistorisch fassen lässt und warum sich gerade heute ein neuer Blick auf dieses Kapitel deutscher Kunstgeschichte lohnt.
Schwarz erklärt, wie Kunst im sozialistischen Staat bewusst öffentlich zugänglich gemacht wurde – etwa über Betriebe, öffentliche Gebäude und Ausstellungen –, jedoch stets eingebettet in staatliche Kulturpolitik und ideologische Rahmenbedingungen. Kunst sollte Teil des Alltags sein, ohne dabei frei von Kontrolle zu sein.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der staatlich organisierte Kunsthandel der DDR, der zunächst mit Antiquitäten und Alten Meistern begann und später auch zeitgenössische Kunst für den Westen exportierte, um Devisen zu erwirtschaften. Schwarz spricht über die Künstler:innen, die in der DDR hervorgebracht wurden, über westdeutsche Sammler, die früh ostdeutsche Kunst erwarben, und über seine eigene Sammlerpraxis, die er mit Detektivarbeit vergleicht: filtern, recherchieren, vergleichen – und irgendwann zugreifen.
WAS MIT KUNST … mit Mathias Döpfner HIER hören. WAS MIT KUNST … mit Wilhelm Schürmann HIER hören.
Folgt Johann König auf seinen Social-Media-Kanälen: Instagram Facebook LinkedIn X
Bei Fragen oder Anmerkungen wendet euch gerne via Mail an: info@koeniggalerie.com
Kommentare
Neuer Kommentar