... mit Guido Maria Kretschmer über seine Kunstsammlung und die Bewunderung für Talent
In dieser Folge von WAS MIT KUNST spricht Johann König mit dem Designer Guido Maria Kretschmer über seine Leidenschaft für Kunst und darüber, wie das Sammeln eigentlich beginnt. Kretschmer erzählt von seinen frühen Begegnungen mit Kunst, von seiner ersten Arbeit des Künstlers Heinrich Vogeler, und davon, wie sehr Kunst den Blick prägt: Wer sich mit ihr beschäftigt, lernt zu sehen – eine Fähigkeit, die auch für Designer und andere visuell arbeitende Menschen entscheidend ist.
Gemeinsam mit seinem Mann Frank baut Kretschmer seit vielen Jahren eine Sammlung auf. Für ihn steht dabei nicht Spekulation im Vordergrund, sondern die Frage: Mit welchen Werken möchte ich leben? In seiner Sammlung finden sich Arbeiten von Künstler:innen wie Sarah Lucas, Lyoudmila Milanova, Johannes Grützke oder Norbert Bisky, ebenso wie Werke junger Künstler:innen, die er bei Akademie-Rundgängen entdeckt.
Im Gespräch geht es um das Sammeln als Form der Begeisterung für das Talent anderer, um die besondere Macht einer privaten Hängung, die Werke in neue Kontexte bringt, sowie um seine vielen Anekdoten aus der Kunstwelt, die seine Sammlung geprägt haben. Kretschmer erzählt auch von dem schmerzhaften Moment, als ein Teil seiner Werke gestohlen wurde – und davon, welche Arbeiten er behalten würde, selbst wenn er fast alles verkaufen müsste.
Am Ende bleibt für ihn eine zentrale Erkenntnis: Kunst ist mehr als Besitz. Sie ist ein Gefühl, eine Sehnsucht – und vielleicht der schönste Weg, sich mit der Kreativität anderer Menschen zu verbinden.
WAS MIT KUNST … mit Norbert Bisky HIER hören. WAS MIT KUNST … mit Mathias Döpfner HIER hören.
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