... mit Hergen Wöbken über den Wert der Kunst und die Zukunft der Galerien
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In dieser Folge von WAS MIT KUNST spricht Johann König mit dem Wirtschaftswissenschaftler und Ökonomen Hergen Wöbken über das gesamte Ökosystem der Kunst und die wirtschaftliche Situation in der Branche. Hergen Wöbken, der bis kurz vor dem Abitur selbst ein Kunststudium anstrebte, studierte schließlich an der anthroposophisch inspirierten Universität Witten/Herdecke Wirtschaft und verbindet seither unternehmerische Perspektiven mit dem Kunstfeld. 2003 gründete er das Institut für Strategieentwicklung, das heute von Berlin aus als netzwerkorientierte Plattform Beratung, Studien, Coachings und Mediationen anbietet.
Ausgangspunkt des Gesprächs ist die Veröffentlichung der mittlerweile dritten Galerienstudie, die als Leuchtturmprojekt für den Kunstmarkt gilt. Thematisiert werden der gesamte Kreislauf der Kunst – von den ersten, prägenden Museumsbesuchen in der Kindheit, über Projekträume und Galerien, bis hin zum Einzug eines Werkes ins Museum. Wöbken blickt dabei auf die komplexen Verflechtungen des Standorts Berlin, untersucht das Zusammenspiel von Kunsthochschulen wie der UdK, Projekträumen und dem Markt und plädiert für eine gestalterische, unternehmerische Perspektive im Kulturbetrieb. Zudem gibt er spannende Einblicke in die Anfänge der Berliner Kunstszene nach der Wende und spricht über die Herausforderungen von familiärer Nachfolge und großen Fußstapfen im Kunstsystem.
Josh Klines „New York Real Estate and the Ruin of American Art“ HIER lesen.
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© Portrait by Jeanne Degraa
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