... mit Franziska von Oppenheim über Sammeln und Zugänge zur Kunst
In dieser Folge von WAS MIT KUNST spricht Johann König mit der Personalvermittlerin und Kunstsammlerin Franziska von Oppenheim über Zugänge zur Kunst, neue Formen des Sammelns und die Frage, wie der Kunstmarkt offener werden kann.
Von Oppenheim kommt aus einer kunstaffinen Berliner Familie und fand früh über Kunst, Modejournalismus und Medien in die Kunstwelt. Nach Stationen unter anderem bei Monopol, dem Zeitmagazin und der KÖNIG GALERIE arbeitet sie heute mit Antonia Josten in der Personalvermittlung für den internationalen Kunst- und Kulturbetrieb.
Im Gespräch gibt sie Einblicke in einen oft unsichtbaren Teil des Kunstbetriebs: Wie werden Direktorinnen, Geschäftsführer oder leitende Positionen in Galerien und Museen gefunden? Welche Rolle spielen Diskretion, Netzwerke und internationale Erfahrung? Und wie verändert sich der Arbeitsmarkt im Kunstbereich zwischen New York, London, Paris, Berlin, dem Nahen Osten und Asien?
Auch ihre eigene junge Sammlung ist Thema. Von Oppenheim spricht über Kunst als emotionale Begleiterin, über erste Käufe auf Messen und Auktionen, über Editionen, Originale und die Frage, wann ein Werk nicht nur an Wert, sondern auch an persönlicher Bedeutung gewinnt.
Dabei geht es auch um Schwellenängste: Warum fühlen sich Galerien für viele Menschen unzugänglich an? Wie lassen sich Räume schaffen, in denen Begegnung, Gespräch und Sammeln selbstverständlicher werden? Und warum kann Transparenz helfen, Vertrauen in den Kunstmarkt aufzubauen?
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© Portrait Rixa Fürsen
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