... mit Alexander Wertheim über das Malen gegen die eigene Ordnung
In dieser Folge spricht Johann König mit dem Berliner Maler Alexander Wertheim anlässlich seiner Ausstellung FUGUE IN OXIDE bei KÖNIG TELEGRAPHENAMT. Die beiden unterhalten sich darüber, wie Wertheim aus der Musik zur Malerei kam, warum er lieber bei Bildhauern als bei Malern studiert hat und was Karomuster aus Indien mit seiner abstrakten Arbeit zu tun haben. Im Mittelpunkt steht Wertheims Arbeitsweise: Ein strenges, selbst auferlegtes System aus parallelen Linien und Farbtönen, das er gleichzeitig malerisch durch Geste, Transparenz und bewusst zugelassene Unschärfe in Frage stellt. Er erklärt, warum er fünf nahezu identische Bilder malt, um am Ende nur eines zu behalten und was es bedeutet, Leichtigkeit mit akribischer Planung herzustellen.
Außerdem: Warum seine Werke im internationalen Ausland mehr Anklang finden als in Deutschland – und was ein Kommentar wie „Looks like graduated from Kindergarten" eigentlich über denjenigen sagt, der ihn schreibt.
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Portrait by KÖNIG GALERIE © Courtesy of the artist
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