00:00:00: Ich glaube, dass die Galerie als solches wie wir sie kennen akzeptieren werden muss.
00:00:06: Dass Sie an Informationshoheit verliert.
00:00:09: Sammlerinnen und Sammlern können sich bei Künstlern direkt melden, können sich über Künstler informieren.
00:00:13: Also das ist die Informationshauheit.
00:00:16: Die Galerien hatten auch was Marktzugang betrifft, die löst sich einfach auf.
00:00:19: Das heißt es wirft irgendwann die Frage auf wofür braucht dann die Galerin noch?
00:00:25: Was mit Kunst?
00:00:26: ein Podcast von und mit Johann König
00:00:32: Heute zu Gast, die Strategieberaterin Kerstin Gold.
00:00:36: Hallo Kerstine!
00:00:37: Hallo Johann.
00:00:39: Kersti, die Hauptfrage ist eigentlich immer wie bist du zur Kunst gekommen?
00:00:45: Ich bin zur Kunstgekommen auf einem Umweg.
00:00:50: Ich habe von Zuhause definitiv viel zum Thema Kultur und Kunst mitbekommen.
00:00:54: Und das war damals aber vor allem Alte Meister- und Philharmonie.
00:00:58: Das war nicht die Liebe auf den ersten Blick.
00:01:01: Und dann habe ich aber mit sechzehn ein interessantes Erlebnis gehabt.
00:01:05: Da war ich in den USA, mit meiner Familie und habe ... Die Anzeigenkampagne von Absolut Vodka entdeckt.
00:01:12: und das ist eine bis heute, glaube ich die erfolgreichste Markenkampagne, die es hier gegeben hat.
00:01:18: Und sie haben in ihren Anzeigungen und Plakatmotiven immer mit ihrer ikonischen Flasche gearbeitet und dann verschiedene Themen versucht zu interpretieren.
00:01:26: Und die hatten unter anderem auch noch Kooperationen mit Künstlern.
00:01:30: Das erste Motiv von denen war interpretiert von Warhol.
00:01:33: Dann gab's eins von Herring und später von Catalan und Gris Bourgeois.
00:01:39: Das hat mich unglaublich fasziniert, diese Kombination zwischen sehr smarter Marken- und Produktstrategie und der Kooperation mit Künstlern.
00:01:48: Und überhaupt den Thema künstlerische Produktion.
00:01:51: Ich bin dann danach beruflich in die Strategieberatung und habe in der Tat für Absolut Vodka gearbeitet und arbeite heute als Strategiebraterin im Kunst und finde damit schließt sich ein Kreis für mich
00:02:03: Interessant.
00:02:04: Das heißt, du bist quasi über die Kunst in der Werbung, in die Werbung gegangen?
00:02:07: Weil Du hast dann für eine große Werbeagentur gearbeitet,
00:02:09: ne?
00:02:09: Genau!
00:02:09: Aber Werbung finde ich ist ja ein dehnbarer Begriff.
00:02:13: also das war eine Agentur, die sich mit der Marken- und Kommunikationsstrategie von Absolut Vodka beschäftigt hat und es war eine unglaublich kreative Arbeit und strategischer Arbeit und vielleicht ein bisschen weniger Werbung als üblich.
00:02:28: Und hast da einen Betriebswirtschaft studiert.
00:02:32: und was noch...
00:02:33: Ich hab Betriebswirtschaft studiert und war danach noch in New York an einer Filmhochschule.
00:02:39: Und habe filmstudiert, Filmdreh.
00:02:41: Und hast dich dann aber irgendwann entschieden die dich dem Kunstmarkt zu widmen?
00:02:47: Wie kam das?
00:02:49: also?
00:02:49: für mich selber ist der Bruch gar nicht so groß gewesen denn ich war in der Tat auch wenn ich sage Markenstrategie und Produktstrategien Das waren immer kreative Marken für die ich arbeiten können in kreativen Agentur setups.
00:03:03: Deswegen war schon der rote Faden immer in diesem ganzen Themenbereich, Kreativitätenbeitrag zu leisten.
00:03:09: Also das kreative Resultat am Ende irgendwie das Licht der Welt erblicken und dazu braucht es ja nicht nur eine Haltung sondern auch ein Blick auf die Dinge, auch einen Gefühl dafür wie man mit den Menschen arbeitet, die solche persönlichen künstlerischen Prozesse einfach preisgeben.
00:03:26: und insofern war für mich der Schritt hin zum Thema Kunstmarkt gar nicht so groß.
00:03:31: Aber er ging eine her mit einem Moment, wo ich immer wieder zurückgespielt bekommen habe und ich war ohnehin in den Kreativ-Industrien unterwegs.
00:03:39: Dass das was sich da mache wenn man verstanden hat was es ist unglaublich viel Potenzial haben könnte für den Kunstmarkt weil da so wenig noch nachgefragt wird oder wurde.
00:03:48: Das ist ja dreizehn vierzehn Jahre jetzt her was Professionalisierung betrifft von unternehmerischer Seite.
00:03:54: Und dann habe ich gedacht, das finde ich spannend und hab mich da bewusst drauf fokussiert weil bis heute daran glaube wenn man klar ist in seinem Profil wird man dafür auch gefunden und so ist es bis heute der Fall.
00:04:12: Also das obliegt mir ja selber, wie ich arbeite und wobei ich sagen muss.
00:04:17: Ich habe bisher nur zweimal mit Künstlern zusammengearbeitet
00:04:21: d.h.,
00:04:22: dass grob der Kunden kommt aus dem Kunstmarkt aber nicht nur.
00:04:26: also die Positionierung oder den Schwerpunkt, den ich für mich selber gelegt habe in meiner Beratungsarbeit, der findet statt an der Schnittstelle zwischen Kunst, Markt und Technologie.
00:04:40: Technologien nicht aus einem grundsätzlichen Interesse an Technologen, wobei mich das auch sehr reizt und interessiert.
00:04:47: Sondern immer verbunden mit der Fragestellung wie Technologin?
00:04:50: Wie digitale Innovationen?
00:04:52: Wie neue Entscheidungslogiken eigentlich ein Markt verändern können im speziellen dann was sie für einen Einfluss haben auf den Kunstmarkt.
00:05:00: Und daraus ergeben sich unterschiedliche Kunden oder Mandanten, die das interessiert.
00:05:05: Das sind zum Teil natürlich Galerien ganz klassisch.
00:05:08: Ich habe aber auch schon mit Institutionen gearbeitet, durfte lange die Pinakothek der moderne Beratung begleiten und dann auch andere Akteure aus dem Kunstmarkt.
00:05:18: Aber es sind mittlerweile zu gleichen Teilen Kunden aus dem Start-up Bereich sowohl startups in den Art-Tech-Bereich wollen als auch branchenfremde Start-ups, die ganz normale unternehmerische Fragestellung haben.
00:05:32: Und daraus ergibt sich so ein bunter Blumstrauß der sich aber gegenseitig immer bedingt.
00:05:38: also aus beiden Teilen meiner Arbeit fließen dann wiederum Kenntnisse und Wissensvorsprünge für die anderen Kunden ein.
00:05:46: Der gibt mir eine interessante Aussage durch den Kopf von einem vorherigen Gast James Crichton, der so eine App gerade entwickelt, die heißt Arthur Analytics.
00:05:56: Der will so einen Bloomberg Terminal machen für den Kunstmarkt, also quasi eine Single Source of Truth oder eine Quelle wo eben alle Daten aggregiert werden.
00:06:07: Und ich finde es sehr spannend und habe aber gesagt dass ich schon viele Fehler festgestellt hab weil natürlich viel mit KI verarbeitet wird die dann kein Sanity Check hat und irgendwie nochmal überprüft ob das so stimmen kann.
00:06:25: im Kunstmarkt seien die Daten so gut, wie die Beteiligten bereit sind dafür zu bezahlen.
00:06:33: Und das finde ich eben... Kannst du das teilen?
00:06:36: Also gibt es eine Offenheit für diese Beratungsleistung?
00:06:43: Weil ich habe das Gefühl, dass es sehr konservative Marktstrukturen ist.
00:06:48: in dem Sinne wurde schon immer so gemacht und Da gibt's nicht viel zu hinterfragen, auch wenn die sehr progressiver Markt in seinen Inhalten bei den Künsten ist und da viel Innovation möglich ist.
00:07:03: Aber in den Strukturen habe ich das Gefühl es ist ja wie der Lederwarenhandel um neunzehn-siebzig.
00:07:14: Ich glaube, der Lederwarenhandel von nineteenhundertsiebzig würde heute wahrscheinlich sich bereits anders aufgestellt haben als die meisten Kunstmarktakteure.
00:07:22: Das ist ja kein Geheimnis dass dieser Markt als einer der wenigen sich wirklich bis heute wenig verändert hat und auch wenig vielleicht verändern mussten.
00:07:30: aber wenn wir das in dem großen Setting jetzt sehen ein unglaublicher Anpassungsdruck einfach gerade entsteht und ich finde interessant Und das höre ich ja auch häufig in meiner Arbeit diesen Satz bemüßt.
00:07:41: Das haben wir schon immer so gemacht oder das möchte ich gar nicht, denn da sind ja zwei Optionen von denen ich glaube dass sie mittelfristig gar nicht mehr zur Option stehen.
00:07:50: Denn vieles können wir ja gar nicht unterbinden.
00:07:53: du hast jetzt gleich mit dem großen Thema Daten angefangen.
00:07:57: Ich finde gibt es zu zwei Realitäten.
00:08:00: einmal dass das eine bestimmte Berührungsangsterlich besteht Fragen und Antworten an Datensätze zu übergeben, die die meisten Kunstmarktauteure bis heute eigentlich als ihre eigentliche Kernleistung verstehen.
00:08:14: Das Zweite ist das der Markt bis heute ja gar nicht routiniert daran ist seine eigenen Daten so zu erfassen dass damit gearbeitet werden kann.
00:08:22: Und das Dritte Die große Frage und das Beispiel, was du jetzt erwähnt hast, kenne ich nicht.
00:08:28: Aber dann sind wir ja auch ganz schnell beim Thema ARTNET und ACI in anderen Aggregatoren.
00:08:33: Woher kommen die Daten, die da zusammengesucht werden?
00:08:36: Und auf deren Basis dann Services angeboten werden?
00:08:40: Das ist eigentlich die spannende Frage, weil wenn wir auf der einen Seite Akteure haben, die sagen Ich möchte wenig Daten nur preisgeben und die Datendicht habe es ehrlich gesagt gar nicht gut und systematisiert.
00:08:50: Dann haben wir Plattformen mit aggregierten Daten.
00:08:53: arbeiten ist ja die große Frage dazwischen, welche Daten finden da statt und was bedeutet das über das, was ich da dann finde oder lese Lerne empfohlen bekomme.
00:09:03: Aber du meinst dass quasi der Galerist gewusst wo er weiß wer was hat und wer etwas braucht?
00:09:10: Und da die Fäden zusammenlaufen, meinst du das mit dem sozusagen Datenverarbeitungs...
00:09:18: Ich meine es in.
00:09:20: Zum einen habe ich noch selten erlebt, dass zumindest galerieseitig da eine gesunde Euphorie wächst.
00:09:26: Was für Möglichkeiten bestehen wenn Daten befragt werden können?
00:09:30: Weil irgendwie intuitiv und das versuche ich auch zu respektieren immer noch der Bauchgefühl ist.
00:09:35: Das weiß ich zum Teil besser und selber und da hilft mir meine Erfahrung und meine Intuition.
00:09:41: Dass grundsätzlich einfach eine Berührungsangst steht.
00:09:43: warum soll ich diese Fragen und Entscheidungen an Datensätze übergeben?
00:09:47: Das Zweite ist aber auch, dass die Daten, die existieren ja gar nicht in schicken Tabellen in den Galerien bisher liegen sondern zum Teil in WhatsApp-Trails.
00:09:56: In deinem Kopf, in irgendeinem Postfach, in der Erinnerung genau und dieses Wissen ist wahnsinnig wertvoll, aber kann überhaupt nicht skaliert werden oder systematisch verwendet werden für das was mittlerweile möglich ist und darin sehe ich auch ein großes Potenzial für Galerienen da hin zu gucken.
00:10:13: Okay, also das heißt im Prinzip eigentlich so die Basislehre Marketing.
00:10:17: Dass man irgendwie mal erfasst was ein Kunde interessiert hat und dass man den dann nochmal ansprechen kann?
00:10:26: Also das würde ich hoffen und wünschen, dass es in irgendeiner Form vorliegt.
00:10:30: aber wir können ja ganz konkret werden.
00:10:33: Ich werde in meiner Arbeit ganz oft gefragt Wie fange ich jetzt als kleine Galerie an mit KI zu arbeiten?
00:10:41: Und dann sind die Ideen immer groß und die Fragestellungen opulent.
00:10:45: Dann findet man aber raus, dass der Schritt davor eigentlicher sein muss, die Daten, die ich habe in eine Form zu bringen so das sie befragt werden können.
00:10:53: Das trifft ja nicht nur Galerie.
00:10:55: Da sehen wir in der ganzen Welt, bevor KI in die Anwendung geht, die Hausaufgaben gemacht werden müssen was die Datenfliege in Haus betrifft.
00:11:04: Ich glaube es ist ein doppelt großer Schritt für Galerien, weil darin keine Routine besteht.
00:11:08: Weil das bisher so weder erforderlich war noch gewünscht und weil es natürlich auch der unspannende Part ist, das zu tun.
00:11:17: Und plötzlich musst du das für Daten tun die fünf, sechs oder zehn Jahre zurückreichen und dass es eine unglaubliche Arbeit bevor du anfangen kannst, das Potenzial auszuschöpfen was KI dir zur Verfügung stellen würde.
00:11:29: Und woher meinst du liegt das?
00:11:31: Liegt es daran, dass man eigentlich gar nicht will, dass Kunst eine Ware ist oder was ist denkst du der Ursprung?
00:11:36: Warum das bisher nicht so systematisch geklappt hat in Galerien?
00:11:39: Das kann ich nicht genau beantworten weil es mich ehrlich gesagt unternehmerisch wahnsinnig überrascht.
00:11:44: Aber das ist auch nicht ein Einzelfall und da lesen wir ja auch drüber, dass die Informationen wirklich disbarat in Galerien verteilt sind.
00:11:52: Teilweise auch keine Einheitlichkeit darin besteht wo was wie verbucht wird.
00:11:58: Und dann wird es schwer, das irgendwann maschinell zu befragen.
00:12:02: Ich glaube aber, dass es jetzt Schritte gibt Wie?
00:12:05: Das hat Logic sicher ganz groß auf die Stirn geschrieben Da zugängliche Formate anzubieten wie ich diese Aufholarbeit ein bisschen freutvoll nachholen kann, um mich unternehmerisch in eine Situation zu bringen damit zu arbeiten.
00:12:19: Genau kurz zur Einordnung.
00:12:20: AdLogic ist ein Warnwirtschaftssystem für, also wie ein ERP für die Verwaltung von Kunstgalerien und Kunden.
00:12:30: Ich meinte aber noch mal gar nicht jetzt nur die Datenaggregation sondern ganz grundsätzlich diese Haltung Weil am Ende sind Galerien ja auch Einzelhandelsgeschäfte.
00:12:43: Nur dass die gleichzeitig die Hürde eben unheimlich schwierig haben und die Schwelle, weil es stehen ja keine Preise da.
00:12:55: Was meinst du ist der Ursprung davon?
00:12:57: Also wenn man sich zurück vor hundert Jahren, haben wir die Kunsthändler gekauft Und mussten dann jemanden finden, der es wieder kauft.
00:13:08: oder die erfolglosesten Kunsthändler waren dann später häufig die Vermögensen, weil die dann eben die fünf Picasso's, die sie nicht los geworden sind noch hatten.
00:13:17: und die erfolgreichsten haben alles immer verkauft.
00:13:19: Und wir hatten sozusagen der Wert zu wachs kam ja durch den Einkauf.
00:13:24: irgendwann hat sich das geändert und Galerien sind Kommissionäre.
00:13:29: Woher meinst du kommt dieses?
00:13:32: Ich mache einen Laden auf und hänge Bilder an die Wand.
00:13:33: Und hoffe, dass einer
00:13:34: kommt.".
00:13:35: Das ist ja so ein bisschen die Grundhaltung von den meisten Galerien.
00:13:38: Und dann durch die Kunstmessen kommen viele Sammler vorbei – das hat lange funktioniert jetzt auch nicht mehr so gut.
00:13:49: Hat es am Ende damit zu tun, dass man gar nicht will, dass die Kunst quasi Handelsware ist oder was könnte der Ursprung sein?
00:13:55: Also ich glaube, in der Tat das ist die Historie und hat ja auch lange Zeit etwas Schamantes gehabt.
00:14:01: Ich glaube auch dass der Kunstmarkt sich darin auf jeden Fall von anderen Branchen unterscheidet.
00:14:08: Überrascht bin, wie schwer sich ein Galerist oder eine Galerie tut, sich als Unternehmer oder Unternehmen zu verstehen.
00:14:14: Und wenn du mich fragst, wo liegt das Problem?
00:14:17: Dann liegt es mit Sicherheit da!
00:14:19: Denn ich kann ja trotzdem passioniert und mit Werten in die Vermittlung meiner Kunstwerke gehen und trotzdem eine Galeria führen wie einen kleinen Unternehmen.
00:14:30: würde schon sagen und auch das bestimmt nicht pauschal, aber dass ich vielfach bemerke, dass die Begriffigkeit, ich verkaufe Kunst ja vermieden wird.
00:14:41: Ich vermitle die Kunst, ich bringe sie an einen Käufer, ich versuche ein Kunstwerk in einen Sammler zusammenzubringen.
00:14:49: Eine Befindlichkeit, wenn nicht gar ein Glaubenssatz existiert ist.
00:14:53: eine schließt das andere aus.
00:14:55: Und es ist auch in meiner Beratung zumindest einen Anspruch, den ich versuche immer aufzuheben – das muss es gar nicht!
00:14:59: Ich kann wahnsinnig passionierter Galerist bleiben und trotzdem gucken dass die Bücher stimmen und dass eine Galerie profitabel läuft und ich kann auch besser dafür sorgen, dass die Kunst, die ich vertrete verkauft wird.
00:15:11: Jetzt hast du die Messen angesprochen?
00:15:14: Das ist ja nicht ganz so, dass man sagen kann, die Messen funktionieren nicht mehr.
00:15:19: ganz gezielt die Messe Zahlen anschaut, dann ist es ja nicht so als wäre da ein extremer Rückgang zu verzeichnen.
00:15:27: Was ich glaube, was das größere Problem ist.
00:15:29: Ist es eine Messe zu machen für eine Galerie immer unprofitabler wird?
00:15:33: Das
00:15:33: meinte ich damit nicht dass die Messe Konzepte also dass die Messen wirtschaftlich nicht funktionieren sondern dass das Format als Vertriebskanal Messe immer schwieriger funktioniert weil die Kosten für Transport Reisen und so weiter Standgebühren einfach so hoch geworden sind.
00:15:52: absolut
00:15:52: ja.
00:15:53: Und und die Entschuldige Das Reiseverhalten der Kundschaft sich auch verändert hat, ist mein Eindruck.
00:16:02: Weil die Notwendigkeit nicht mehr so hoch ist irgendwo hinzufahren um irgendwas zu sehen und das Erlebnis jetzt auch nicht so toll ist in einem Convention Center dann.
00:16:14: Ja gibt ja auch hübsche Convention Center.
00:16:16: aber also ich bin dahin und hergerissen weil die reinen Zahlen sagen das ja nicht und sie sagen auch dass die Besucherzahlen unbedingt zurückgehen, dann ist die große Frage wer kommt da eigentlich hin?
00:16:26: Sind das Käufer oder sind das Eventgäste?
00:16:30: Ich glaube, da muss man ein bisschen differenzierter hinschauen.
00:16:33: Was ich glaube veränderte, dass man nicht mehr davon ausgehen kann, dass die Tore ausschließlich auf der Messe geschossen werden und dass die Verkäufe stattfinden.
00:16:43: Und ich erinnere mich daran vor zwei Jahren war es schon, dass mal irgendwo gelesen oder gemauschelt hat, weiß ich gar nicht mehr was die Quelle war, Sie haben sich über die Messeverkäufe vor der Messe gemacht.
00:16:58: Das heißt, so stark in Pre-Sales investiert hat, dass die höchstwahrscheinliche auch wirklich mit entspannten Schultern da die Tage absitzen könnten, weil sie wussten das Geschäft wurde schon gemacht.
00:17:09: und es erschließt sich mir auch, dass das Laufpublikum nicht mehr am Ort selber eben vorbeigehen kauft, sondern dass es eine Vor- und Nachbereitung erfordert.
00:17:22: Aber die Realität ist, wenn ich mit kleineren Galerien spreche und möglicherweise kannst du das bestätigen.
00:17:29: Ist dass in den Wochen vor einer großen Messe Die kleinen Teams so gebunden sind Mit Organisationen mit Logistik mit Administration diesen Messestand vorzubereiten Dass sie gar nicht dazu kommen In Pre-Sales zu investieren.
00:17:43: Und deswegen glaube Ich Das vielleicht Das Verständnis von Messe und was eine Messe leisten kann, sich für Galerien verändern muss.
00:17:52: Und dass das vielleicht nicht mehr zu hundertprozenten Vertriebskanal sein kann sondern vielleicht einfach anzunehmen ist, dass es zu fünfzig Prozent ein Marketing-Kanal ist und man dann die Erfolgszahlen vielleicht für sie selber anders bemessen muss oder die Messen einfach reduzieren muss und wissen muss wo sammle ich diese Punkte auf welchen Messen?
00:18:10: Denn was wir bei Sam... Auf der Sammlaseite auf jeden Fall sehen Wenn eine Galerie sagen kann, ich bin in einer Art Basel-Galerie.
00:18:16: Dann ist das ja eine Form von Navigation, die einem Sammler, einem Käufer schon mal einen Schritt vertrauen gibt zu wissen okay dann ist es ja eine Galerie bei der ich nicht viel falsch machen kann.
00:18:28: und ich glaube dass am Mord dies jetzt sich an anderer Stelle.
00:18:32: Ja, das hat ja der ehemalige Direktor von der Art Baselt einen ganz interessanten Meinungsbeitrag geschrieben in den New York Times.
00:18:42: Der war irgendwie überschrieben, das Galeriemodell ist nicht in Ordnung.
00:18:47: Also dem geht's nicht gut und ich muss gestern... Ich hab es nicht ganz verstanden aber am Ende war die These ja FOMO also Four of Missing Out ist kein Geschäftsmodell.
00:19:00: Und diese Presales glaube ich funktionieren eben oft so dass man vor APDS verschickt und so eine Art Scarcity also irgendwie dringende Notwendigkeit der jetzigen Entscheidung auslöst, weil hier du kriegst die Preview und wenn du dich jetzt nicht entscheidest ist danach es weg.
00:19:21: Äh ähnlich wie so ein Auktionsmodell.
00:19:23: ja warum?
00:19:24: Weil den Auktionen wenn man das sich anguckt jetzt auch äh trotz Zinswände usw.
00:19:30: Kunst wird ja verkauft ja und zwar äh hier über hier eigentlich mit Zuwachs.
00:19:37: aber ähm dem auktionsmarkt geht es verhältnismäßig deutlich besser als den primären kunsthandel und dass dieses model wohl immer weniger funktioniert, der Dringlichkeit.
00:19:52: Ich glaube das ist auch damit zu tun hat weil der Prozess so kompliziert ist, weil es so ein häufiges Sinn und her gibt.
00:19:59: manchmal werden ja auch Previews verschickt da stehen gar keine preise drin wo man sich dann auch irgendwie wundert
00:20:04: Wo es nicht zum Kauf kommt?
00:20:07: Ja, also da muss man wieder zurückschreiben und sagen was kostet das um dann zu merken.
00:20:11: Es ist vollkommen überteuert Und dieses hin und her kostet ja irgendwie Die immer mehr Wahrscheinlichkeit dass es zum Abschluss kommt.
00:20:24: Und dann ist natürlich die die Grundsatzfrage auch immer wird immer schwieriger mit der grundsätzlichen Notwendigkeit von Galerien überhaupt.
00:20:32: Aber noch mal vielleicht zu deiner konkreten Arbeit, also wie gehst du dann vor?
00:20:36: Du analysierst dann die Situation und schlägst Maßnahmen vor?
00:20:42: Also das hängt ganz von den Aufgabenstellungen des Kunden ab und sie sind sehr unterschiedlich.
00:20:47: Manchmal sind Sie ganz klein und konkret, also beispielsweise ich will jetzt was mit KI machen in der Galerie – was ist das Erste, was ich tue?
00:20:54: oder meine Galerie soll in fünf bis zehn Jahren übergeben werden an einen Nachfolger.
00:21:00: Wie bereite ich das vor, wenn der Name überall Haustür steht?
00:21:04: Oder wenn wir in den Start-up Bereich gucken sehr häufig und da muss ich ein bisschen schmunzeln... Ich habe hier eine super Idee oder ein super Produkt?
00:21:12: ehrlich gesagt keine Idee und die wäre ganz wichtig und elementar für den Kunstmarkt.
00:21:18: aber ... keiner hört sich die an.
00:21:21: und dann reden wir plötzlich über Product Market Fit.
00:21:24: Das heißt, das sind ganz unterschiedliche Aufgabenstellungen.
00:21:27: Und wie wird das abgerechnet?
00:21:32: Mit Tagessätzen.
00:21:33: Also wenn es lange Projekte sind, die über ein Jahr gehen, dann gibt's auch andere Modelle, Retainer oder eine Projektpauschale aber grundsätzlich sind das Tagesrhonoratsätze mit denen ich arbeite.
00:21:45: Und jetzt hast du ja drei Studien gemacht die sich alle, der dem Kunstmarkt und der Digitalisierung im weitesten Sinne gewidmet haben oder?
00:21:56: Vielleicht kannst du da kurz was zu erzählen.
00:21:57: Also zu den drei
00:22:00: Reports.
00:22:01: Ja also das... Die Idee dafür ist entstanden wirklich mitten im Corona-Epizentrum und die Idee ist auch entstanden in einem Quartett mit drei Kolleginnen und die Mission war eigentlich eine Frage zu stellen mit der sich keiner beschäftigen möchte im Kunstmarkt.
00:22:21: Und persönlich selber war mir wichtig, dass man sich mal an die Sammlerinnen und Sammlern wendet und mal abfragt was eigentlich deren Realitäten sind weil lange Zeit wie du es eben auch gerade schon betont hast die meisten Probleme ja gelöst werden aus Sicht der Verkäufer.
00:22:37: Die sagen da habe ich immer so gemacht, möchte ich aber nicht anders machen.
00:22:40: das passt nicht zu mir, das will ich nicht.
00:22:42: Und als jemand, der aus der Strategieberatung kommt und aus der Wirtschaft, da wundere ich mich immer wie lange man sich das erlauben kann.
00:22:50: Denn die meisten Antworten liegen auf der Konsumentenseite oder auf der Sammlerseite.
00:22:54: Wenn sich da was verändert, dann tut man sehr gut daran, dass frühzeitig Art zu verstehen und idealerweise in irgendeiner Form darauf zu reagieren.
00:23:02: Das waren die beiden Punkte, die besonders waren an allen drei Reports.
00:23:06: Wir haben die Sammlerin und Sammlers Seite befragt Bevor der UBS-Adbase-Report die Collectorseite offiziell in seinen Report mit aufgenommen hat.
00:23:15: Und die Frage des ersten Reports, es war wirklich... Da war ja die These im Corona kein Mensch kauft online Kunst und schon gar nicht wenn man sie vorher nicht gesehen hat.
00:23:24: Das heißt genau das haben wir gefragt und oh Wunder!
00:23:27: Die Sammlerseite war da sehr firm und fit drin und gesagt selbstverständlich kaufe ich online.
00:23:32: wenn etwas möglich gemacht wird und eine relativ hohe Zahl hat damals schon gesagt, dazu brauche ich es auch physisch nicht vorher gesehen zu haben.
00:23:41: Das ist natürlich diametral zu den Annahmen die man gern weiterhin bemüht hätte und hat dann ja auch sehr polarisiert in den Ergebnissen.
00:23:51: Der zweite Report, da ging es darum.
00:23:54: Das war mitten in der Welle der NFT-Thematik und da war ja auch der Schrei aus unserer Zunft sehr groß.
00:24:01: das hat nichts mit Kunst hier zu tun.
00:24:03: Und da war die bewusst dezidiert gestellte Frage sind NFTs wirklich alle Oder andersrum?
00:24:12: gibt es im Rahmen der NFT-Bewegung nicht irgendwo auch ein ernstzunehmendes Kunstsegment.
00:24:16: Da haben wir uns auf die Suche danach gemacht, wo fängt Kunst denn an wenn man über NFTs spricht?
00:24:21: und das war sehr interessant dass man da sehr stark sehen konnte.
00:24:26: Nicht alle NFTs sind Kunst aber es gibt Kunst.
00:24:28: die kommen basierend auf der NFT Technologie Technologie und Folgen auch den Aspekten, die wir als Kunst erachten.
00:24:36: Und der dritte Report hat dann für mich diese Reise ganz gut abgeschlossen.
00:24:41: da war mir schon in der Themenwelle des Webdreis Wenn Leute digitale Kunst sammeln, was ist daran anders als wenn ich physische Kunst sammel?
00:24:52: und was sind die Besonderheiten?
00:24:54: Weil daraus lässt sich vielleicht ableiten, was Sammlern zukünftig wichtig ist.
00:24:58: Und da würde ich sagen war die Bottom Line vor allem dass die Sammler sehr stark nach Korrationen und Kontextualisierung gerufen haben.
00:25:05: also Ich habe jetzt digitale Kurs Die kann nicht besitzen und Jetzt freue ich mich wenn das Ganze eine kuratorische Einwettung bekommt.
00:25:12: und das zweite was sichtbar geworden ist Der Webdreigedanke, dieses Bedürfnis nach Community und relativ nah am Künstler sein zu können bedienen konnte.
00:25:23: Und das ist ja auch etwas was wir jetzt im aktuellen Artbasereport sehen konnten dass die Faszination dicht am Künstler zu sein vom Künstlern direkt kaufen zu können ist einfach was was Sammler in der Wohnt.
00:25:35: Weil Web drei nochmal kurz vielleicht zur Einordnung.
00:25:40: also web eins war eine Website die man angucken kann ne?
00:25:45: Social Media, Interaktion senden und reagieren.
00:25:49: Und Web drei ist ...
00:25:51: ... Netzwerke und Partizipation.
00:25:55: Der Unterschied zu Web zwei ist eher eine gemeinsame Entwicklung oder?
00:25:59: Also dass man beteiligt ist an irgendwelchen Prozessen.
00:26:02: also das quasi in der Galerie sagt hier drei Optionen wen soll ich ausstellen oder was es sozusagen.
00:26:08: wie würde man jetzt Web drei definieren?
00:26:11: Was gibt's für Web drei Beispiele?
00:26:14: Web drei meint vor allem, dass es auf einer Technologie beruht die dezentralisiert ist.
00:26:19: Also das heißt ich brauche keinen Intermediär mehr für irgendetwas.
00:26:23: also Künstler und Sammler konnten in diesem Falle basierend auf einer technologie Blockchain oder konnten redisch in der Vergangenheit können also direkt miteinander in den in den Handel einsteigen.
00:26:34: Es gibt digitale Eigentums Zertifikate die diesen handeln beschließen Und das ganze hat ja nicht die Dynamik aufgenommen die vor zwei drei Jahren allen noch antizipiert haben, aber es würde eben bedeuten dass alle Intermediäre auch in Themenbereichen wie Juristerei oder Immobilien oder Finanzen das ist da keine dritte Instanz mehr braucht weil die Leute über dezentrale und sichere Strukturen direkt miteinander interagieren können.
00:27:05: Und die Tatsache des digitale Kunst eben sich nach Technologie bedient, namens NFT.
00:27:11: Was bedeutet das?
00:27:12: Dass ich Community-Strukturen schaffen kann hat zu dem damaligen Zeitpunkt was Neues ermöglicht nämlich dass Künstler mit ihren Sammlern im direkten Kontakt sein konnten und direkt Einfluss nehmen konnten und kommunizieren konnten.
00:27:27: und Das ist ja nichts anderes als wenn Leute heute sich freuen wenn sie in Atelier gehen können oder direkt von einem Künstl auf Instagram kaufen können.
00:27:35: Das ist und bleibt eine Riesenfaszination.
00:27:38: Genau, und ist das nicht quasi auch die Herausforderung für Galerien als Geschäftsmodell überhaupt?
00:27:45: Du meinst als Geschäftsmodell im Sinne von wie sich das Galerie-Geschäftsmodel weiterentwickeln muss.
00:27:50: Ja bei wenn ich jetzt zum Beispiel also es gibt jetzt einige wenige prominente Beispiele ja aber schon lange her.
00:27:57: parallel zur Finanzmarktkrise hat Damian Hurst ja ein Single Sale gehabt nur mit seinen eigenen Werken Ich meine bei Sosebis, da wurde hier ausführlich auch in der früheren Folge drüber gesprochen.
00:28:14: Dann der Refik Anadol den wir ausgestellt haben, der jetzt sein eigenes Museum in Los Angeles also quasi der perfektioniert das bis ins quasi in die... Da ist noch nicht mal mehr das Museum als intimidial nötig sondern er hat einfach seinen eigenes museum gebaut für viele, weiß ich nicht, fünfzig, sechzig Millionen Dollar.
00:28:38: Aber das sind sage ich mal zwei Beispiele, dass irgendwann der ... Das ist ja über Instagram und so weiter auch möglich.
00:28:46: Und es ist auch was, was sich häufig Künstlern auch rate nicht jetzt darauf zu warten ausgestellt zu werden sondern ruhig in die eigene Hand zu nehmen weil je mehr man an Infrastruktur und Kunden stammt
00:29:02: usw.,
00:29:03: desto attraktiver ist man natürlich für andere Distributoren.
00:29:07: Und gestern habe ich mit jemandem gesprochen, der hat dann irgendwann diese ganzen Konventionen links liegen lassen.
00:29:17: Weil er sich es einfach auch nicht mehr leisten konnte und verkauft jetzt selber und hat jetzt gerade mit Westwing verkauft sehr erfolgreich.
00:29:25: Das ist eben interessant weil das hätte man... Also das ist so ein Möbelhändler.
00:29:33: Wenn man in irgendeinem gewissen Bereich ernst genommen werden will verboten, wenn du so willst.
00:29:39: Und das ist eben die Frage, ob da nicht irgendwann... dass immer obsoleter wird, sage ich mal?
00:29:48: Also ich glaube, es ist die Frage aus welcher Richtung man spricht.
00:29:51: und wenn wir jetzt aus Galeriesicht sprechen noch nicht aus Künstlerinnen Sicht Dann denke ich, also erst mal ist das eine ganz normale Weiterentwicklung.
00:29:59: Wir wissen alle, dass das Galeriesystem viel zu klein ist um alle Künstlerinnen und Künstlern die Künstlerin und Künster sein wollen zu repräsentieren.
00:30:05: Also wie gut es diese Möglichkeiten heutzutage gibt es selbst in die Hand zu nehmen und für Sichtbarkeit zu sorgen und im Übrigen ja auch für Transaktion selber zu verkaufen.
00:30:16: Ich glaube, Als solches, wie wir sie kennen akzeptieren werden muss dass Sie an Informationshoheit verliert.
00:30:26: Das heißt Sammlerinnen und Sammlern können sich bei Künstlern direkt melden, können sich über Künstler informieren ist ja ohnehin eine sehr hybride mittlerweile Weg wie Sammlerinnen und Sammlern am Ende zur Kunst finden.
00:30:40: Und dagegen kann auch keiner mehr was machen, also diese Informationshoheit, diese Gatekeeping Situation oder Position die Galerien hatten, auch was Marktzugang betrifft, die löst sich einfach auf ob man das möchte oder nicht.
00:30:55: Du hast recht, die Möglichkeiten direkt bei einem Künstler zu kaufen erhöhen sich.
00:30:59: Das heißt es wirft irgendwann die Frage Wofür brauchst du dann die Galerie noch?
00:31:05: Und ich würde sagen, es braucht die galerie unverändert und würde sie auch immer geben.
00:31:10: Aber Ich vermute dass sich die rolle der galerie verändern muss weg vom gatekeeper hin zum So jemanden der kontext kreiert der Denkäufer durch diesen markt navigiert der vertrauen gibt und am ende vielleicht Der wert dort entsteht wo kontext Vertrauen geschaffen werden.
00:31:32: Und deswegen glaube ich aber auch, dass das bedeutet, dass man überlegen muss wie mache ich damit zukünftig weiter Geld?
00:31:43: und da gibt es ja verschiedene Möglichkeiten darüber nachzudenken.
00:31:46: Hilft uns dann Blick in andere Branchen?
00:31:49: Also grundsätzlich finde ich jetzt ohnehin wirklich besonders oder fast schon fahrlässig, dass die meisten Galeriemodelle ja monothematische Geschäftsmodelle sind.
00:32:00: Das heißt ich verkaufe originale an genau einen Käufer.
00:32:03: den kenne ich meistens persönlich auch noch.
00:32:05: damit ist das Geschäft nicht skalierbar und in Zeiten wie jetzt ist es wahnsinnig volatil.
00:32:10: Ich glaube dass es kaum andere Unternehmensmodelle gibt wo das so stark gelebt wird oder man sich traut das zu leben.
00:32:17: das heißt die erste Antwort wäre Ich glaube, man muss über verschiedene Einkommensströme nachdenken um sich aus dieser singulären Abhängigkeit rauszuarbeiten.
00:32:27: Das ist ja auch eigentlich kein Geheimnis wie viele Galerien sich am Ende quersubventionieren über Kunsthandel und wie wenig darüber gesprochen wird.
00:32:33: Und je kleiner man ist desto weniger kann man das natürlich beidseitig bedienen.
00:32:37: aber...
00:32:38: Wobei der Kunsthandl ja das gleiche Geschäft ist?
00:32:40: Ich habe ein Stück was ich an einen Kunden verkaufe und ob es nun primär oder sekundär Markt ist Ja,
00:32:52: es werden zumindest zwei Einkommen strenger.
00:32:56: Und das ist nicht... Da kann man keinen Blueprint über alle Galerien legen.
00:33:00: aber ich persönlich habe mir vorhin schon mal kurz drüber gesprochen und denke, dass das Thema Beratung etwas ist was sich monetarisieren ließe, was sich dann im Übrigen technologisch auch nicht ersetzen lässt weil ab da brauche ich jemanden der mich kennt, der meine Sammlungen kennt, den mein Geschmack kennt weiterentwickeln kann, dann glaube ich auf jeden Fall daran dass es kleinere Einnahmen strengen geben sollte wie und das sehen wir ja auch zunehmend des Thema Edition.
00:33:29: Ihr macht das hervorragend mit dem Thema Merchbereich.
00:33:31: also es gibt ja unterschiedliche Dinge die man tun könnte um sich von diesem einen Einkommensstrom so ein bisschen unabhängiger
00:33:37: zu machen wobei das mit dem Merch zum Beispiel ganz interessant ist weil das wurde dann sehr stark Wir machen das hier schon sehr lange als sehr kommerziell wahrgenommen.
00:33:46: dabei Verdienen tut man mit dem Merch eigentlich kein Geld, sondern für uns ist es eher wichtig gewesen und das hat auch funktioniert.
00:33:55: Erreichbar zu sein und quasi den ersten Kaufkontakt zu haben weil wenn jemand schon mal was Kleines gekauft hat, hat er zumindest schon mal etwas gekauft Und dann ist es sozusagen einfacher im Upselling Also quasi von der Erwin Wurmgurke zur Johanna-Dümee-Edition zum kleinen Gemälde von irgendjemandem.
00:34:21: Und das funktioniert auch, aber das ist eher wie so eine Art Marketing-Tool weil das genügt nicht um damit ... eine Stelle zu finanzieren, die sich um den Merch kümmert.
00:34:35: Ja
00:34:35: also gut dass du das noch mal ansprichst... ... denn so voneinander getrennt gesehen habe ich das nicht und wollte es auch nicht vermitteln.
00:34:43: Ich glaube nämlich, dass sie sich dann untereinander bedingen.
00:34:46: Und das nochmal zurück zum Ad-Base-Report.
00:34:51: Da hab' ich nur unglaubliche Zahl gelesen, nämlich dass ne mittelgroße Galerie im Schnitt an ... ... fifty Personen im Jahr verkauft.
00:34:58: So wenig?
00:34:58: Einmalig!
00:34:59: mittelgroß.
00:35:00: Wahnsinn!
00:35:01: Das heißt, die kennen ihre Kunden... Also es ist so wenig dass sie ihre Kunden kennen und das sind dann zum großen Teil auch also Kunden die man kannte aber an die man erst mal nicht verkauft hat so.
00:35:14: Das finde ich einen irren Kontext und dagegen steht dann auch noch gab ja freutvolle Stimmen, dass die Online-Verkäufe wieder runtergehen.
00:35:22: Das würde ich auch differenziert betrachten wollen denn ich glaube das es reine Onlinekäufe heute auch kaum mehr gibt.
00:35:28: deswegen können sie da auch nicht erfasst werden.
00:35:30: aber wenn man tiefer in diese Zahl einsteigt dann sieht man auch dass das was online verkauft wurde über Galerien das wurde an neue Kunden mehrheitlich verkaufen.
00:35:39: also ich finde die beiden großen Fragestellungen sind wie finde ich entry points für neue Kunden oder Sammler?
00:35:45: Und was mache ich mit denen, die ich bereits kenne?
00:35:48: Wenn es so eine Bottomline gibt aus meiner Beratung immer wieder frappierend.
00:35:52: dass wir über große Geschäftsmodelle reden und was die Zukunft uns bringt.
00:35:56: Und über KI haben wir noch gar nicht gesprochen, und eigentlich das größte Potenzial aktuell noch immer darin liegt aus dem Bestandskunden Retention Kunden zu machen also Wiederholungskäufer und sich zu überlegen wie komme ich an neue Kundinnen und Kunden vor dem Hintergrund dessen, dass sich die nächste Generation Ansammlerinnen und Sammlern ja auch in ihrem Verhalten verändert?
00:36:19: Da wird relativ wenig draus gemacht.
00:36:21: und um das noch zu ergänzen, aber das ist dann glaube ich schon die Kühe wäre.
00:36:25: Und weil du mich fragst aus Beispielen als anderen Industrien üblich ist ja auch wenn ich meinen Kunden kenne und den weiterentwickelt habe in einen der wiederkommt und wiederkauft dass sich dann weg gehe von Ich hab dem was verkauft hinzu ich begleite denen live-cycle.
00:36:41: nimmt man das im betriebswirtschaftlichen Sinne und überlege, wie kann ich den denn langfristig begleiten?
00:36:46: Und was braucht der in zehn Jahren.
00:36:48: Dann fängt er vielleicht irgendwann an zu vererben.
00:36:50: dann brauche irgendjemanden, der ihm erklärt, wie man so eine Übergabe macht.
00:36:54: und dann kommt gibt es den Erben und der muss vielleicht verstehen, wie ich das ganze archiviere weil da hat mir dieser Sammlung bisher noch nie etwas zu tun gehabt und plötzlich könnte ich einen Kunden ganz anders verstehen als aus unternehmerischer Sicht.
00:37:09: Aber interessant ist ja die Frage jetzt nicht nur in der Einzelbetrachtung, der einzelnen Galerie als deinen potenziellen Kunden.
00:37:16: Sondern wir müssen uns im gesamten Industrie fragen warum kommen nicht mehr Kunden dazu?
00:37:26: Weil das ist ja de facto so und Anders als jetzt in anderen, da gibt es ja immer große Diskussionen.
00:37:34: Womit vergleicht man das?
00:37:36: Mit der Luxusindustrie mit der Immobilienwirtschaft?
00:37:39: was sind andere?
00:37:40: aber ob das mit den einen oder mit dem anderen vergleichst bei uns gibt's keinen Zuwachs.
00:37:46: und woran meinst du liegt das?
00:37:47: also ich finde dass ist ja eigentlich die wirklich tragische Frage wenn wir uns überlegen dass dieser Markt seit zehn Jahren gleich groß ist und ich weiß noch als ich angefangen habe mit dem Thema hab ich eine Vorlesung gehalten Der Kunstmarkt ist so groß wie das gesamte Umsatzvolumen von Audi.
00:38:04: Das kann ich gar nicht mehr sagen, weil Audi mittlerweile größer als der Kunstmarkt, der gleich geblieben ist.
00:38:09: und das finde ich also... Ich wünschte man hätte da eine einfache Antwort drauf.
00:38:13: aber erst mal muss man konstatieren, dass es echt problematisch ist, dass dieser Markt aus sich selbst heraus nicht wachsen kann.
00:38:21: Wir sehen ja auch, dass das Thema Sammeln per se nicht abgenommen hat Also wenn man in andere Sammelkategorien schaut, Collectibles universal das Sammeln runter geht, sondern das Sammel von Kunstschein zu stagnieren.
00:38:33: Und ich finde es noch umso weniger nachvollziehbar wenn wir überlegen dass wir in einem Zeitalter im Moment unterwegs sind und mit Blick nach vorne noch viel mehr wo ja Liquidität in den Markt käme.
00:38:46: zum Thema Vermögenstransfer und Sammlungen werden vererbt.
00:38:51: Also ist die einzige Antwort, die ich darauf habe wenn die Rahmenparameter von außen gar nicht nur schlecht sind dass wir es als Markt den Leuten immer noch schwer bis schwer machen oder unfreundlich agieren, sich dem in irgendeiner Form zu nähern.
00:39:06: Und das wissen wir ja dass der Konsument von heute geschult und verwöhnt durch alle anderen Lebensbereiche in denen er auf Tech trifft immer sensitiver wird auf Friction also überall da wo es mich schwer gemacht wird.
00:39:19: jetzt muss ich bei den pdf nochmal nachfragen ob ich eins mit preisen bekomme.
00:39:23: Ich glaube da kann man sagen da steigen die meisten leute heute Auswahl warum
00:39:28: oder sich erklären müssen Wer man ist, was man alles sonst so hat und warum man sich qualifiziert hat, irgendwas kaufen zu dürfen.
00:39:38: Das ist sicherlich die persönliche Ebene und die harte, also die technologische Ebene.
00:39:43: Da sind wir beim Thema Consumer Journey oder Collector Journey.
00:39:47: Das ist ja die Realität, dass die Leute auf einer Messe was sehen.
00:39:51: Auf Insta nachschauen und auf WhatsApp der Galerie schreiben.
00:39:54: Dann noch mal irgendwo zu einem Gallery Weekend gehen oder am Ende dann irgendwie auf Arzi zuschlagen.
00:40:00: Und das ist ja eine Reise, die wir gar nicht mehr beeinflussen können.
00:40:03: D.h.,
00:40:03: das einzige wie man als Galerie darauf reagieren kann ist... sich dessen so bewusst zu sein, dass ich da bin, wo sie stattfinden.
00:40:11: Und da empfinde ich ein großes Zögern und zwar nicht nur aus Kapazitäten gründen sondern auch aus Überzeugung zu sagen, nee, da will ich aber gar nicht überall sein oder mitspielen.
00:40:23: Da glaube ich bewegen wir uns ohnehin mit dem Thema digitale Transformation, aber jetzt mit dem Boost durch KI bewegen die man so ein bisschen mit den gelben Seiten vergleichen kann.
00:40:33: Also entweder ich finde da statt und man findet mich oder ich habe das versäumt, dann bin ich irgendwann nicht mehr sichtbar und ich glaube, dann tut es
00:40:42: weh.".
00:40:44: Wie meinst du, dass du meinst, dass man gucken muss, dass in der KI vorkommt?
00:40:49: Ja, also das auch aber ein Schritt davor wäre.
00:40:51: Also wie viele Diskussionen habe ich geführt und wie gesagt versuche immer wertfrei auch einzuordnen.
00:40:57: Aber wie viel Diskussion habe ich darüber geführt?
00:40:59: Muss ich auf Instagram sein muss?
00:41:01: Ich weiß nicht ob man auf instagram sein muss aber wenn deine Sammlerin und sammler auf instagram sind würde ich mich dazu entscheiden da vor Ort präsent zu sein.
00:41:11: ja Wenn ich weiß dass Sammlerinnen und Sammlern meine Künstler auf Instagram Kontaktieren würde ich gucken dass ich da präsend bin.
00:41:18: Also vieles ergibt sich daraus, was die Sammlerinnen und Sammlern als Mensch, als User, als Käufer einfach vorgeben an neuer Normalität.
00:41:26: Und da finde ich wird oftmals sehr zögerlich nur mit umgegangen mit diesem Wissen.
00:41:32: Mhm.
00:41:33: Und kann es auch sein dass die Kunst vielleicht einfach zu teuer ist?
00:41:36: Kann man das so pauschal sagen?
00:41:39: Das würde ich jetzt eigentlich zurückspielen wollen, die Frage als Galerist aber auch da... also sagen die Reports ja die Umsätze nicht ausschließlich im plus zehn Millionen Euro-Segment gemacht werden, sondern durchaus auch alles unter fünfhunderttausend.
00:41:59: und irgendeinem Report hat sogar gesagt, extreme Zuwächse immer unter zehntausende Euro.
00:42:04: Genau das meine ich nämlich auch.
00:42:06: Das zeigt doch dass die Kunst eigentlich zu teuer ist wenn das die Zuwuchs in dem niedrigen.
00:42:12: Also, weil ich mein ganz klar ist Kunst keine Reine was man vielleicht bis zu zweiundzwanzig noch dachte.
00:42:17: Keine sozusagen sichere Anlageklasse wo du weißt du kaufst es heute.
00:42:25: das war ja dass was den Kunstmarkt dann auch stark getrieben hat Dass man es heute kauft und morgen ist es mehr wert.
00:42:32: Und aber Was was Kunst natürlich für die meisten Menschen isst ist Lebensqualität inspirierende Dekoration.
00:42:47: Auch wenn das natürlich der Kunstmarkt selber, dem das sehr schwer fällt, das anzuerkennen... Das ist ja also der Grund warum ich mittlerweile und immer noch ziemlich umfangreich Kunst kaufe weil ich damit lebe und weil es mein Leben besser macht.
00:43:07: aber am Ende hängt das natürlich zu Hause im Flur und über ein Sofa.
00:43:11: Aber das ist auch ein Erkenntnis, die vielen schwerfällt oder es als auszusprechen.
00:43:26: Wenn du sagst, die Kunst ist so teuer, meinst du für eine Galerie?
00:43:29: Oder für
00:43:33: den der Kauft?
00:43:34: Ich glaube meine Einschätzung ist dass der Kunstbetrieb durch die ganzen Kosten, High Street Mieten in Top-Lagen.
00:43:45: Dann sehr qualifizierte Mitarbeiter, die entsprechende Gehälter bekommen weil du im Wettbewerb als Galerie stehst mit anderen Unternehmen, die um dieselben Leute buhlen und man eben auch bei Spotify arbeiten kann und da werden halt nun mal solche Gehäter bezahlt.
00:44:04: oder bei irgendwelchen anderen Unternehmen, wenn man entsprechend qualifizierte Leute haben will.
00:44:10: Dann hat man eben hohe Gemeinkosten für Veranstaltungen Kunstmessen, Transporte und so weiter muss ein gewissen Standard vorhalten.
00:44:20: das ist alles sehr sehr teuer.
00:44:23: und diese Kosten also vor allem glaube ich die Messen müssen ja ob nun in der echten Kalkulation oder inner gefühlten logischen dem folgenden Kalkulation irgendwie umgelegt werden und das treibt natürlich die Preise.
00:44:41: Dann geht es so lange gut, solange es einen Sekundärmarkt gibt der das auch bestätigt.
00:44:46: wenn das dann aber nicht mehr so ist funktioniert sozusagen diese Logik nicht mehr.
00:44:50: und dann ist es ja doch so dass ein weiß ich nicht eine junge Malerin fängt bei zehn tausend Euro an Wenn man das mit seinem versteuerten Geld kaufen muss, einfach wahnsinnig viel Geld.
00:45:09: Und da auch vielleicht einfach unverhältnismäßig viel was die Einstiegsbarriere einfach so hoch hängt dass es sehr viele Leute.
00:45:26: Also es ist einfach nicht so attraktiv.
00:45:28: und also ich merke, dass die Leute bei uns Wir sind erfolgreich damit.
00:45:33: Nicht das jetzt klar gibt es sozusagen Potenzial Der Wertsteigerung Und das ist auch relevant und niemand will was kaufen was nichts mehr wert ist oder oder irgendwie Von vornherein weniger wert ist.
00:45:48: aber Ich glaube was Die leute treibt ist involviert zu sein Kunstproduktion zu fördern und zu unterstützen.
00:45:58: Und eben diese besondere Erfahrung des Werkes, aber vielleicht auch der Verbindung zur Künstlerin zum Künstler zu besitzen und daran Inspirationen und Freude zu finden.
00:46:15: Aber da kann natürlich die Einstiegsbarriere nicht so gigantisch hoch sein, weil man muss ja das irgendwie noch finanzieren können?
00:46:25: Ich denke, das was du gerade beschrieben hast, empfinde ich auch als die Hauptmotivation für Kunstkauf wenn du nicht im Blue Chip Bereich unterwegs bist.
00:46:34: Und ich weiß aber nicht... Das würde ich challenging wollen ob das ein Price-Tag hat oder ob das eine Obergrenze hat weil es ja durchaus zu sehen ist dass es junge Menschen gibt Leute, die anfangen Kunst zu sammeln, die eben in anderen Bereichen schon sammeln.
00:46:54: Also Stichwort Collectibles und da sehen wir ja auch zum Teil Preise, die jetzt jenseits des Taschengeldes sind.
00:47:01: Und deswegen weiß ich nicht ob das nicht so einfach ist, ein Bild in dem Preisegment über das wir jetzt reden, nicht doch auch leisten würden wenn der Kontext dazu gegeben ist.
00:47:12: Und das was du gerade beschrieben hast die werden hier eingebettet sie bekommen Informationen dazu, die werden eingeladen und vielleicht den Künstler kennen.
00:47:20: also das würde ich so per se nicht abschreiben wollen.
00:47:25: Ich glaube dass was du Eingangs erwähnt hast nämlich das Gegenbeispiel dafür große Galerien gibt, die anfangen ihre Bestandorte überdenken zu müssen und die Werke in unglaubliche Höhen getrieben haben.
00:47:39: Ich glaube also erst mal ist das nicht das Problem von Galerienen über die hier im Kleinen reden.
00:47:45: Das sind ja vor allem fünf große Galarien, die sich da glaube ich ein bisschen verzockt haben mit ihren internationalen Standorten und waren sich teuren Flächen in wahnsinnig wichtigen Straßen.
00:47:55: Da musste eine Akzeptanz her, dass das Größe einfach gar nicht unbedingt korrelieren muss mit Quadratmeter.
00:48:05: Dass Internationalität nicht unbedingt gebunden sein muss an sich verschiedene Standorte in verschiedenen Ländern.
00:48:14: Ja bei all dieser ganze Overhead der kostet ja Geld Und irgendwo muss das herkommen.
00:48:21: Dann resultiert es natürlich in den Kosten der Warenabgabe, wenn man so will und der wahre Kunst.
00:48:32: Wenn man das jetzt aber alles wegnimmt die gigantischen Kosten für Transportmessen und teuren Standorten dann kann man die Kunst ja viel günstiger abgeben.
00:48:47: Einfach, weil ich merke das ja auch bei Kunden die mehr jahre sind.
00:48:53: Die haben auch keine Lust zu viel zu bezahlen gerade die nicht und Und das ist glaube ich so ein bisschen der.
00:49:02: Also eigentlich braucht es wahrscheinlich wie in vielen anderen Industrien eine Art Strukturwandel.
00:49:06: Ja aber Ich glaube Es Braucht auch wirklich die unternehmerische Ambitionen sich als Verkäufer Zu verstehen und damit meine ich Nicht euch oder dass was du gerade von euch beschrieben hast.
00:49:16: Aber das führt mich zurück zu dem Punkt von vorhin, dass ich glaube, dass das Thema Sales unausgeschäftes Potenzial ist.
00:49:24: Weil es als solches selten betrieben wird.
00:49:27: und du sprichst von der Kostenseite die explodiert.
00:49:29: Das kann man nicht wegdiskutieren.
00:49:32: Wenn wir von einer normalen Galerie sprechen irgendwo braucht ein Standort nicht zuletzt weil sie ausstellen muss oder möchte dann ist der einzige andere Hebel den Umsatz hochzufahren.
00:49:43: Mancher will ich mir wünschen, dass die Diskussion mehr in diese Richtung geführt wird als über die Kosten zu sprechen.
00:49:48: Die man, die alle ja schon maximal reduziert haben wo es nur geht solange das Geschäft noch am Leben gelassen werden soll.
00:50:00: Ja absolut!
00:50:00: Ich glaube es braucht ein Bekenntnis zum Verkauf aber eben auch also wir appellieren ganz stark daran den Menschen zu vermitteln viele Ebenen hat.
00:50:16: Also nicht nur einmal sozusagen eine eventuelle gute Anlage, Möglichkeit des Wehrtransfers in der Generation und langfristig hat sich ja Kunst als guter Anlage bewiesen über eben lange Zyklen, dass es ein Distinguationsgewinn ist, das es vor allem eine extrem gute emotionaler Rendite ist wenn man mit einem Kunstwerk lebt.
00:50:39: Das kann man nur verstehen mal getan hat.
00:50:42: Aber es ist eben auch eine Form von, selbst wenn man nur was Kleines kauft mit Senatentum, wenn man so will oder eine Art von Kunstförderung, weil man fördert den Künstler und die Künstlerin, die dadurch ihre Arbeit machen kann und man fördert aber auch die Infrastruktur, eben die Galerien, die Künsterinnen und Künstlern die Möglichkeit gibt auszustellen.
00:51:05: Und das ist glaube ich schon nicht unwichtig.
00:51:08: Das ist da eben vieles ... dass man viel bekommt, wenn man Kunst kauft.
00:51:15: Absolut!
00:51:16: Und das fällt glaube ich ein bisschen zu kurz aufgrund vielleicht dieser komischen Verklemmtheit... ...dass man eigentlich gar nicht verkaufen will oder das ist nichts was man... ...das Betrieb sich da irgendwie so ein bisschen im Weg steht.
00:51:29: Mhm
00:51:30: aber das meinte ich vorhin mit es ist und bleibt mühsam reinzukommen.
00:51:35: also es ist... Ich bleibe immer wieder hängen bei dem ist natürlich auch völlig überholt mittlerweile, aber an der Klingel in der Galerie, die man samstags klingen muss um reinzugehen.
00:51:43: Es ist eine Hürde und die Bereitschaft, Hürden zu überschreiten wird deutlich geringer.
00:51:52: Also das ist eine Gefahr, der man sich bewusst sein muss und die Hürdens finden wir ja in alle möglichen Richtungen es den Leuten schwerzumachen.
00:52:03: Das ist ein interessanter Gedanke.
00:52:05: da habe ich noch gar nicht darüber nachgedacht weil gleich schwer geblieben ist im Kunstbetrieb oder im Kunstmarkt, aber die Konsumenten, die es ja am Ende sind auch wenn man Kunst nicht konsumiert.
00:52:17: Weil sie verbraucht sich ja nicht.
00:52:18: Deshalb ist das ja so attraktiv weil's ja auch gleichzeitig irgendwie eine Anlage sein kann.
00:52:23: Die eben nicht jetzt irgendein... Das ist ja die Verwandtschaft dann wieder zu irgendeiner, weiß ich nicht, MS Birkenberg oder so die eben dann im Wert steigern kann.
00:52:34: Aber das ist natürlich interessant was du sagst, weil es ist kompliziert geblieben so wie's immer war.
00:52:40: aber die Konsumenten oder eben Zielkunden sind durch... Die Welt die sich sonst verändert hat ob das jetzt Streaming Musikes Amazon Lieferung auf einem anderen Punkt und... ...die Schiere ist auseinander gegangen sozusagen?
00:52:55: Absolut!
00:52:56: Also das ist da und ich glaube die Zeit spielt gegen Unternehmer, die sagen das sieht sich aus.
00:53:03: Weil die Konsumenten, die Käufer, die Sammler, die User was hier auch alles sind da immer weniger Toleranz für aufbringen werden wenn Friktion in diesem Prozess stattfindet.
00:53:14: und was man auch nicht vergessen darf ist dass... Und ich glaube es gefällt im Großteil der Galerien Seite vielleicht auch nicht besonders gut.
00:53:22: Kunden und Käufer sind heutzutage so gut informiert wie nie zuvor, weil Informationen und Wissen ist demokratisiert worden.
00:53:29: Das ist toller an KI finde ich auch.
00:53:31: Genau!
00:53:31: Und jetzt gibt es den Boost nochmal durch KI.
00:53:32: Ich konnte das vorher auch schon googeln.
00:53:35: Also ich bin in der Lage mir relativ viele Informationen zu besorgen Manchmal sogar inklusive Preise manchmal nicht Dass ich so informiert bin und dann erst dem Besuch angehe und natürlich der Galerist auf einen ganz anderen Käufeidern trifft und woanders anfangen muss denen einzufangen, denn die Information und Wissen ist feuer passiert.
00:53:55: Das heißt wo setzt ein Galerist dann jetzt an wenn jemand so unglaublich informiert schon kommt?
00:54:00: Und wir sehen auch in anderen Branchen dass das die Akzeptanz zu sagen da steht eine Autorität die sagt es ist so.
00:54:06: Dass es viel weniger von Konsumenten seitdem mittlerweile akzeptiert wird weil sie fragen warum ja woran machst du das fest?
00:54:12: also dir autorität zu sagen ich weiß das und es isso Die ist ja völlig aufgeweicht worden durch das Vorwissen mit dem der Käufer mittlerweile in den Laden oder in unserem Fall eine Galerie kommt.
00:54:23: Und damit muss man arbeiten.
00:54:25: und am Ende geht es darum, den Kaufinteressenten nicht irgendwo auf seiner Reise der Touchpoints bis das in die Galerie geschafft hat zu verlieren.
00:54:35: Und da stellt sich der Kunstmarkt nicht besonders elegant an.
00:54:40: Das finde ich ja das Tolle an der KI dass... Ich kann jetzt einfach irgendwie Chejibiti fragen ist das Christian Achenbach Gemälde ... mit Zehntausend Euro Färbe preist, ist das angemessen.
00:54:52: Ja und ich finde die oder irgendwas anderes was auch immer... Also es ist toller an der KI für den Kunst.
00:54:56: Ich sehe viele Chancen eigentlich für den kunstmarkt weil die Fragen, die man sich nicht so richtig trauen würde zu fragen oder die Schwelle ist einfach weg Und die Antworten sind sehr präzise und relativ fundiert.
00:55:12: Das ist natürlich eine Chance dass dadurch eben diese Hemmschwelle ein bisschen wegfällt.
00:55:21: Absolut, wobei da natürlich die Krux immer bleiben wird.
00:55:26: auf welcher Basis wird dieser Antwort generiert und wie valide sind die Bestandteile dieser Antwort?
00:55:32: Und stimmen sie alle so?
00:55:33: aber das gilt ja für jede Antwort die uns ChatGPT gibt.
00:55:37: Aber ich finde da kommen wir zu dem Thema was mich im Moment wahnsinnig umtreibt.
00:55:40: also der Kunstmarkt redet ja ganz viel nicht.
00:55:43: aber wenn dann redelt man im Kunstmerk im Kontext mit KI über entweder was macht das mit der Kunst und der künstlerischen Produktion?
00:55:51: oder KI macht für uns keinen Sinn, weil wir machen die Sachen selber.
00:55:58: Die E-Mail muss so lauten wie ich spreche, weil es ist für mich ein persönlicher Touchpoint und irgendwie weiß man selber noch nicht genau wohnen, wie man KI verwenden möchte.
00:56:09: aber keiner spricht darüber bisher und das ist in anderen Branchen auch schon ein Schritt weiter dass abänderlich vor der Herausforderung stehen werden, der AI Discovery.
00:56:20: Das heißt dass die Menschen nicht mehr googeln werden sondern sie werden ein chatchi pittine frage stellen oder mittelfristig vielleicht sogar einen persönlichen Agenten haben, der in irgendeiner Form etwas zusammenstellt.
00:56:33: Eine Antwort geht auf eine Sammlungsanfrage.
00:56:36: und dann ist doch die große Frage, wer taucht in diesen Antworten auf?
00:56:39: Und jetzt haben wir die ganze Zeit über Galerien gesprochen, die keine guten Daten haben, die auch nicht besonders behände sind ihre Daten preisgeben zu wollen, die immer noch sagen Die Hälfte der Informationen zum Thema Kontextualisierung und Preis, die behalte ich in der Galerie.
00:56:53: das erzähle ich erst wenn der Mensch dann zu mir kommt Informationen, die nicht verfügbar sein werden für AI Discovery.
00:57:01: und dann ist doch die große und die wirklich besorgniserregende Frage.
00:57:05: Was ist denn dann sichtbar wenn die wichtigen Galerie bezogenen Informationen rund um Kunstwerke nicht maschinenlesbar sind?
00:57:14: Das heißt es wäre auch etwas wo du ansetzen würdest bei deinen Kunden die dahin zu begleiten da präsent dazu sein?
00:57:21: Also ich glaube, dass das gar nicht so einfach ist.
00:57:24: Ich habe schon befürchtet, dass du mich fragst wie es geht.
00:57:25: Das wüsste ich im Detail auch nicht aber die Logik finde ich wird sichtbar.
00:57:30: und Arzi hat ja glaube ich eine AI Survey gemacht und da wurde ganz viel bei Galerien abgefragt was sie damit machen wo vor sie Angst haben was sie glauben was sie denken.
00:57:40: Da ist nirgendwo adressiert worden, dass das eigentlich das größte Problem sein wird was der Kunstmarkt haben wird.
00:57:46: Dass er nicht vorbereitet ist von inhaltlicher Seite, von Kontextseite Informationen beizusteuern die es einer Maschine möglich macht Empfehlungen auszuspucken Die das an Kunst berücksichtigen wird was wir als Kunst verstehen Und was da so wenig bisher hingeguckt und sich damit beschäftigt wird und ich mag das nicht damit ist mir nicht wohl.
00:58:10: Ich glaube, das ist das größte Bein was wir uns stellen werden wenn man da nicht hinschaut und sich ja im Grunde genommen der Herausforderung stellt dass eine Galerie in Zukunft nicht mehr nur für Sammlerinnen und Sammlersichtbar sein muss sondern auch für Algorithmen.
00:58:27: Tja am Ende kommt es aus der Höhlemalerei.
00:58:30: wahrscheinlich ist es dem immer deshalb immer so der Vergangenheit verhaftet Weil das ist ja eigentlich ziemlich ähnlich.
00:58:43: Also der Ablehnung, der Blockchain im weiten Feld ist jetzt die Ablehnung der KI und natürlich ist es hier in allen Zyklen immer so, es gibt dann immer eine Blase oder platzt sie und bleibt aber ein großer Teil davon bestehen weil das war nicht ohne Grund zumindest auch wenn der Hype unberechtigt oder sozusagen.
00:59:06: Das ist ja oft ein Problem.
00:59:09: Irgendwas bleibt ja dann übrig.
00:59:11: Das sehen wir jetzt bei der Blockchain auch, aber vielleicht zum Abschluss noch worüber wir noch nicht geredet haben ist über diese ganze Erlebnisabteilung sage ich mal.
00:59:21: also weil wenn man jetzt zum Beispiel weiß ich nicht wahrscheinlich die größte Galerie an guckthausern wird die machen ja richtig auf Gastronomie und Hotellerie und so Destinationen was ich glaube, ich eher so unter so einer Erlebniskultur sehen würde.
00:59:41: Wie siehst du das?
00:59:43: Also
00:59:44: Erfahrung, sage ich mal, Experience Economy.
00:59:48: Das finde ich ein sehr eindrückliches Beispiel, was Hausauernwirt da macht und ich weiß auch gar nicht ob es Experienzangebote sind oder nicht einfach eine ganz knallharte unternehmerische Diversifikationsstrategie.
01:00:04: Aber man muss ja auch sagen, das ist Endleich eins.
01:00:06: Also ich kenne kein vergleichbares Beispiel außer dieser Galerie die da so betreibt und wüsste deswegen auch nicht ob ich sagen würde es ist ein Geschäftsfeld was ich galeriengrundsätzlich anraten würde.
01:00:18: aber wenn ich aus der Sammlerperspektive wieder schaue glaube ich dass das Thema Experience im Kunstkontext auf jeden Fall ein Thema ist was zunehmen wird und und das finde ich interessant daran wo Leute gewählt sind, wofür Leute gewillt sind Geld auszugeben.
01:00:34: Und ich habe nicht ganz verstanden warum Pace Super Blue zurückgefahren hat weil das war ja eines der ersten Beispiele wo eine Galerie mit Ticketing angefangen hat erlöse zu generieren.
01:00:45: aber wenn wir sehen und nicht aufschranne ich weiß es ist nicht Kunst wie wir es vielleicht verstehen.
01:00:50: Aber wenn wir gucken wie diese immersiven Kunst-Events im Moment florieren Und ich war selber da, also man zahlt dreißigfünfeinunddreißig Euro Eintritt und nicht reduziert für Kinder.
01:01:01: Also das ist ein Unmengen an Geld die da verlangt werden und bezahlt werden von vierköpfigen Familien.
01:01:07: Dass sich glaube dass das Thema Kunst als als Erlebnis auf jeden Fall einen Marktsegment wird.
01:01:14: Wobei ich nicht glaube dass es in irgendeiner Form groß anzudocken ist.
01:01:19: eine ganz normale Galerie.
01:01:22: Und du hast dann, weiß ich nicht, Fangoch animated oder sowas gesehen?
01:01:27: Ja genau.
01:01:28: Frida Kahlo, Fangoch, Moné wie sie alle heißen und das ist ja gar nicht mal so uninteressant inszeniert.
01:01:34: zum Thema Kunstvermittlung auch wenn sich da die Gemüter spalten.
01:01:38: aber was mich fasziniert hat ist was die für Eintritte aufrufen und wie die gezahlt werden und...
01:01:44: Und du bist zwar nicht touristenfeilmäßig remorst!
01:01:47: Wie ging's dir danach?
01:01:49: Also ich habe es noch nicht gesehen, aber für Refek Anadol in Los Angeles sind die Leute total begeistert und haben auch nicht das Gefühl sie sind sozusagen in der Touristenfalle gekommen.
01:02:00: Ja.
01:02:00: Und bereuen die Drei-Sicht Dollar, die sie ausgegeben haben.
01:02:05: Das kostet drei-sicht Dollar?
01:02:06: Der Museumseintritt?
01:02:07: Ich glaube ja.
01:02:08: Wahnsinn!
01:02:08: Was aber ehrlich gesagt glaube ich mittlerweile ein Totaler... Ich glaube das MoMA gibt's auch nicht unter zwanzig.
01:02:15: Also das weiß ich jetzt nicht, aber ich weiß dass die Sonderausstellung auch so zum Thema Kusama immer schon andere Preise-Eintrittspreisamen aufrufen können was ja einfach die These bedient.
01:02:25: Ja da ist eine Nachfrage da und also ich war z.B.
01:02:30: in Paris in der Adelier-Lumiere Monnet Ausstellung und ich fand es echt nett!
01:02:37: Ich würde jetzt nicht sagen... Das waren Museumsbesuch, Aber ich würd' auch nichts sagen Es war ne Touristenfalle.
01:02:42: Und diese Ausstellungen traveln ja auch ... scheinen ja auch nachhaltig erfolgreich zu sein.
01:02:47: Die Frage ist, bei welcher Klienteele?
01:02:50: Weil wenn man sich überlegt... dass jetzt in der Galerie den Laden lokal ist, kaum einer reingeht,...
01:02:56: Aber das ist doch tragisch oder...?
01:02:57: Das wird
01:02:57: sich nicht ändern, dass sie dann Geld kostet!
01:03:00: Ja gut, da müsste man dazwischen vielleicht noch was verändern.
01:03:04: aber ich finde die Idee Ticketing zu einem Erlösstrom zu machen find' ich gar nicht so uninteressant.
01:03:10: Es müsste aber etwas geben, wofür man kommt und zahlen möchte, da geb ich dir recht.
01:03:13: Ja, ich denke ja manchmal hier drüber nach gar nicht um da noch eine Einkommensquelle zu haben.
01:03:19: Sondern ganz am Anfang haben wir das überlegt damit die Leute sich berechtigt erfüllen dazu sein weil wenn ich den Eintritt gezahlt
01:03:29: habe... Das finde ich interessant!
01:03:31: Dann bin ich da und dann hab' ich meinen Recht sozusagen gekauft dazusein und bin ich als Gast dort.
01:03:39: Weil dann ist ja irgendwie warum kriege ich das jetzt umsonst.
01:03:42: Ja, ein Kinofilm kann ich mir auch nicht... Also wenn man sich einen Kinofillmen umsonsten angucken kann, ...dann ist es wahrscheinlich irgendwie Scientology oder so.
01:03:49: Dann musst du danach deine Daten abgeben genau?
01:03:51: Irgendwie sowas und... Aber
01:03:53: das finde ich total spannend weil das würde wahrscheinlich befreiend von dem Druck den ja doch einige Leute und ich denke bei euch insbesondere empfinden.
01:03:59: Wenn ich jetzt hier reingehe darf ich A nicht lange bleiben und B muss sie vielleicht was kaufen Und dann kaufe ich mir den nicht Druck, was kaufen zu müssen.
01:04:07: Ist ja doch eigentlich eine gute Idee?
01:04:08: Ja das war eben der Gedanke.
01:04:09: aber das ist bei uns glaube ich nicht nötig weil so viele Leute immer da sind.
01:04:13: Das ist glaube ich auch wichtig.
01:04:14: man kommt rein und dann gibt es da Sachen die man kaufen kann.
01:04:17: Dann weiß man zumindest okay das kenne ich aus anderen Kontexten.
01:04:21: Ist ein Angebot muss ich aber nicht wahrnehmen.
01:04:23: Die meisten Leute glauben auch es kostet Eintritt.
01:04:25: Aber dann wo andere sind und nichts kaufen fühle ich mich auch selber wohler.
01:04:31: also dass das funktioniert So, aber ich glaube in vielen Galerien ist es so.
01:04:37: Das geht interessanterweise, obwohl ich ja sozusagen im Umfeld groß geworden bin und vom Fach bin, geht's mir ja genauso.
01:04:43: Ich fühle mich irgendwie dann in der großen Galerie als Einziger... das ist ein bisschen beklemmend.
01:04:49: Absolut!
01:04:50: Ja gut sehr spannend und vielleicht zuletzt wie erreichbarndig wenn jetzt hier große kleine Galerie oder andere Unternehmen die sich im Kunstmarkt betätigen wollen.
01:05:05: Ich brauche Strategieberatung, Product Market Fit, Anamnese.
01:05:12: KerstinGold.de oder was ist die?
01:05:16: .com
01:05:17: Oder LinkedIn.
01:05:18: Super!
01:05:19: Genau.
01:05:20: Kirstin vielen Dank und auf beide Gewiederholungen und Recap was sich verändert hat.
01:05:29: Ich danke dir sehr und ich freue mich und das nächste Mal reden wir noch mehr über Technologie.
01:05:35: Vielen Dank fürs Zuhören.
01:05:37: Wenn euch die Folge gefallen hat, dann lasst doch gerne fünf Sterne da wie man so sagt und wenn ihr Themenvorschläge habt, dann gern in den Kommentaren worüber wir reden sollen, wen wir mal einladen sollen.
01:05:51: Freu ich mich über Feedback in den Kommentare oder auch an infoatkönigalerie.com.
01:05:58: Was mit Kunst?
01:06:00: Ein Podcast
01:06:01: von
01:06:01: und mit Johann König.